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Edeka: In Ulm trifft Moderne auf Geschichte

Wanzl
Stadt-Spuren: Im Edeka Dörflinger spürt man die Geschichte - und shoppt doch ganz modern.
Stadt-Spuren: Im Edeka Dörflinger spürt man die Geschichte - und shoppt doch ganz modern.

Wer mit dem Zug auf der Durchreise ist und etwas Zeit hat, geht einmal schnell durch das historische Ulm. Minimalisten können sich jetzt sogar die 700 Meter zum weltberühmten Münster sparen: Edeka Dörflinger hat gegenüber dem Hauptbahnhof alle Sehenswürdigkeiten auf einen Schlag.

Und eine Wurstsemmel gibt's dort auch. Oder Premium-Obst. Aber der Reihe nach: Im Juli hat die Kaufmannsfamilie Dörflinger in den Sedelhöfen ihren dritten Markt eröffnet. Zusammen mit dem renommierten Ladenbauer Wanzl. Die Sedelhöfe am Albert-Einstein-Platz (er war ein Ulmer, hätten Sie es gewusst?) sind eines dieser modernen und sehr schicken City-Quartiere, wo gewohnt, garbeitet und geshoppt wird. Beste Lage also, und mit 2.000 Quadratmetern hat Inhaber Ralf Dörflinger eine große Fläche erhalten.

Anspruch des Marktes ist, diese Moderne mit Historie zu vereinen. Lokalkolorit entsteht durch Verwendung von Symbolen: das Münster, Albert-Einstein-Konterfeis, Metzgerturm, Ulmer Spatz, Ulmer Schachtel. Aber auch durch Materialien, wie Holz, Natur- und Backstein. Die Ulmer Stadtmauer ist aus Backstein. Und Farben: Schwarz-weiße Fensterrahmen, entsprechend dem Stadtwappen, die an herrschaftliche Ulmer Häuser erinnern.

Warum macht Ralf Dörflinger das? Es hängt mit seiner Philosophie zusammen, wie er sagt: "Kunden sollen das Gefühl haben, dass der Markt zum Ort gehört." Viele Lokalwaren tun ihr übriges, wie "Alba Kaffee".

Historie und urbane Trends

Dabei bleibt der Edekaner im Verkauf modern, greift viele aktuelle Trends auf. Das muss er auch, denn der Markt ist auf Laufkundschaft und städtisches Publikum ausgerichtet.

Heißt fürs Regal: Sixpacks und Einzelflaschen, nur wenige Kisten. Viele Kühlgetränke. Die Shopper lieben es, und es bringt Spanne. Alles, was mit Veggie und Vegan zu tun hat, boomt. To-go ebenso. Ralf Dörflinger deckt das mit Shushi-, Salat- und Suppenbar ab, letztere in Mitnahme-Bechern. Oder mit einem Gondelkopf mit asiatischen Becher-Fertiggerichten - einfach ausprobiert, geklappt.

Urbane Unverpackt-Fans spricht der Markt natürlich auch an. Mit einem entsprechenden Regal sowie in der O&G-Abteilung. Vier Stände greifen den Wochenmarkt vorm Ulmer Münster auf, eignen sich aber in erster Linine natürlich gut zum Verkauf von loser Hochwertware. Bio, gerne oberhalb Handelklasse A. Dafür stellt Ralf Dörflinger etxtra eine Servicekraft ab, die Shoppern die Ware abwiegt.

Store-Check: Mehr als nur das Münster: Ulm kann Edeka

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