Zukunft der Supermärkte: 5 Trends: Das verrat...
Zukunft der Supermärkte

5 Trends: Das verraten die Neueröffnungen

IMAGO / agefotostock
Immer wichtiger: Kunden die Suche nach den gewünschten Lebensmitteln erleichtern und sie inspirieren.
Immer wichtiger: Kunden die Suche nach den gewünschten Lebensmitteln erleichtern und sie inspirieren.

Wer die jüngsten Neueröffnungen betrachtet, der erkennt auch den Beginn eines neuen Zeitalters für den Lebensmitteleinkauf. 5 Trends lassen sich erkennen.

1. Premium-Ambiente

Auch wenn mehr denn je über Technologie gesprochen wird, haben Planer und Kaufleute nicht vergessen, wie wichtig es ist, dass auch das Aussehen und die Atmosphäre des Marktes stimmen. Edlere Produktpräsentationen, mehr Inszenierung mit LED-Leuchten, Glasfenster beispielsweise in der Bäckerei  für mehr Transparenz, exklusive Bars  und Theken – eben ein Ambiente, das den wöchentlichen Einkauf aufwertet. Weg von der Alltagspflicht, hin zum Shoppingvergnügen, das zusätzlich mit shop-in Shop-Effekten unterstütz wird.

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2. Hybride Shop&Eat-Konzepte

Im mehr Supermärkte erproben neue Gastronomiekonzepte, die Einkaufen und Essen miteinander verbinden und teilweise sogar Gourmet-Erlebnisse bieten.

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3. Hilfe bei der Produktentdeckung

In dem Artikel "The future of grocery shopping" prognostiziert die US-Zeitschrift „Forbes“, dass Lebensmittelgeschäfte die neuesten Trends rund um Gesundheit, Zutaten, Gerichte und Kochstile zeigen werden. Nur so können sie den Kunden die Suche nach den gewünschten Lebensmitteln erleichtern und sie inspirieren. Das lässt sich auch mit Bequemlichkeit verbinden. Beispielsweise in dem man sich den Trend zu Rezeptboxen zu Nutze macht und  eigene Kochboxen anbietet, mit denen Kunden alle Zutaten für ein neues Rezept auf einen Schlag kaufen können. Nur einen von vielen Serviceideen, mit denen man punkten kann.

4. Nachhaltigkeit

Gibt es den Wahnsinn der in Plastik verpackten einzelnen Möhren wie in der niederländischen Supermarktkette Albert Heijn eigentlich noch? Fest steht: Plastikauswüchse wird es immer wieder einmal geben. Aber auf Dauer werden Supermärkte immer mehr Lebensmittel ohne Verpackung verkaufen. Weil Nachhaltigkeit und das gute Gewissen für die Kaufentscheidung immer wichtiger werden. Dabei geht es auch um die eigene gesundheit: So schreibt „Forbes“: Das Kaufverhalten der Verbraucher drehte sich in der Vergangenheit um drei Attribute: Qualität, Sortiment und Preis. Und obwohl diese Attribute für den Verbraucher nach wie vor wichtig sind, sind Gesundheit und Sicherheit die neue Priorität, und die Lebensmittelhändler müssen ihr Angebot und ihre Abläufe anpassen, um dies zu unterstützen.

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5. Mehr Bequemlichkeit

Kunden lernen bequeme Angebote mehr denn je zu schätzen, wenn sie sie einmal kennengelernt haben. Dazu gehören bargeldlose Zahlungssysteme ebenso wie Abholservices. Bequemlichkeit erzeugt dabei auch alles, was mehr Flexibilität für den eigenen Alltag verspricht. Und da schließt sich dann wieder der Kreis zu hybriden Shop&Eat-Konzepten.

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