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6 Gründe, warum Kaufleute zum Tankwart für Tesla und Co werden

ABB
Elektrozapfsäulen. Auch am Supermarkt immer öfter zu sehen.
Elektrozapfsäulen. Auch am Supermarkt immer öfter zu sehen.

Immer öfter bauen Handelsketten Ladestationen für E-Autos. Das hat Gründe. Davon können auch Kaufleute profitieren.

Rewe beispielsweise betreibt inzwischen an rund 100 Märkten Ladestationen. Aldi Süd hat mittlerweile fast 100 E-Zapfsäulen. Auch Aldi Nord will den Service bieten. Lidl hat bereits rund 250 Ladesäulen. Über 100 sollen folgen. Kostenlos Strom tanken kann man auch über 120 Kaufland-Filialen. Weitere Ausbauten sind bei den Handelsketten geplant.

Warum?
Hier sind 6 Gründe:
  1. Service für die moderne Kundschaft.
  2. Frequenzbringer, der eine eher zahlungskräftigere Kundschaft Richtung Markt lockt.
  3. Erhöhung der Verweildauer. Wer Strom tankt braucht ein paar Minuten (oder mehr), kann dann mal eben den Einkauf machen oder sich Snacks aus der Convenience-Abteilung holen.
  4. Vorbereitung auf den Wettbewerb: Denn während Tankstellen bislang ein Ort waren, an dem man Vergesslichkeitsbedarf und Kleinigkeiten für die Fahrt einkaufte, könnten sie jetzt zum Einzelhändler werden, da es – siehe Punkt 3 - länger dauert, ein Elektro-Auto aufzuladen.
  5. Mit Ladestation für E-Autos zeigen Kaufleute ihre Unterstützung für Nachhaltigkeit. Das schafft Sympathie.
  6. Der Gesetzgeber. Stichwort: Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz. Ab 2025 müssen alle Nicht-Wohngebäude mit mehr als 20 Pkw-Stellplätzen mit mindestens einem Ladepunkt ausgestattet werden.
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