Neue EHI-Studie: Gastro in Supermärkten wird ...
Neue EHI-Studie

Gastro in Supermärkten wird immer besser

Reinhard Rosendahl
Das Bistro von Edeka Wehrmann in Hiddenhausen wirkt einladend und edel. Weitere Eindrücke in der Bildergalerie.
Das Bistro von Edeka Wehrmann in Hiddenhausen wirkt einladend und edel. Weitere Eindrücke in der Bildergalerie.

Bistros und Mini-Restaurants in Supermärkten: Ein spannendes Thema, vor allem weil der Supermarkt immer mehr zum Ort der Begegnung wird. Und Menschen dort nicht nur einkaufen, sondern auch genießen, plaudern und erleben wollen. Laut einer aktuellen EHI-Studie werden Gastro-Angebote im Handel immer besser und rentabler.

"Wir beobachten einen deutlichen Trend zur Qualitätssteigerung im Hinblick auf die Speisen und Getränke sowie die Ausstattung und das Ambiente", erklärt Handelsforscher Olaf Hohmann ein Ergebnis der aktuellen EHI-Studie. „Inzwischen scheuen die HändlerInnen nicht mehr den Vergleich mit der klassischen Gastronomie und erzielen zunehmend relevante Umsätze".

Geschätzter Umsatz der Branchen für 2019.
EHI
Geschätzter Umsatz der Branchen für 2019.

Jährlich um 4 Prozent gewachsen

Insgesamt erwirtschaftet der deutsche Einzelhandel 2019 einen Jahresumsatz von rund 10 Milliarden Euro an über 35.000 Verkaufsstellen mit seinen Versorgungskonzepten in den Vorkassenzonen, mit To-go-Convenience und mit gastronomischen Angeboten auf der Fläche. Das entspricht einer Steigerung von rund 4 Prozent jährlich gegenüber 2017. 

Ordentlicher Bon: teilweise mehr als 6 Euro

Für den Erwerb von Getränken und verzehrfertig zubereiteten Speisen an diesen Verkaufsstellen beträgt der Durchschnittsbon in 80 Prozent aller Fälle bis zu 6 Euro, 20 Prozent der KundInnen geben teilweise deutlich über 6 Euro für die gastronomischen Angebote im Handel aus. Jede/r zweite KundIn der Handelsgastronomie kauft bei der Gelegenheit auch andere Artikel im Handel vor Ort ein.

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