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Mega-Flaggschiff: Mit diesem Famila beginnt eine neue Zeitrechnung

Carsten Milbret
Hausleiter Hans-Jürgen Studt (links) und sein Kollege D. Scharnweder, packen von früh bis spät mit an im größten Famila-Neubau aller Zeiten. Studt wurde übrigens 2018 bei den Supermarkt Stars als Hausleiter des Jahres in Gold ausgezeichnet.
Hausleiter Hans-Jürgen Studt (links) und sein Kollege D. Scharnweder, packen von früh bis spät mit an im größten Famila-Neubau aller Zeiten. Studt wurde übrigens 2018 bei den Supermarkt Stars als Hausleiter des Jahres in Gold ausgezeichnet.

Der neue Famila-Markt in Ahrensburg bietet Kunden seit März 2022 ein besonderes Einkaufserlebnis. „Hier bricht eine neue Zeitrechnung an“, sagt Hausleiter Hans-Jürgen Studt. Was das genau bedeutet, sehen Sie in unserer Foto-Galerie.


Das neue Famila-Flaggschiff steht nur einen Steinwurf entfernt vom vorigen Warenhaus, das nach 38 Jahren ausgedient hat. Hausleiter Hans-Jürgen Studt ist stolz auf seinen schicken Erlebnismarkt. „Wir leben in einer neuen Zeit. Wir zeigen nun Marktfrische, haben alle Sortimente und das Laden-Layout angepasst“, erklärt der 54-Jährige.

In Zahlen heißt das: 5.300 Quadratmeter Fläche, 45.000 Artikel, 4.000 Bio-Produkte, 10.000 Artikel von norddeutschen Herstellern. Doppelt so viel Frische wie vorher, vier Mal mehr Obst & Gemüse, drei Mal so viel Mopro, zehn Mal mehr Convenience, ein Fünftel weniger Nonfood.

Mit Obst und Gemüse auf 200 Quadratmetern fängt der Markt an. Darauf folgt Convenience. In einer Schnibbelküche werden Salate, Nudelgerichte und Desserts frisch zubereitet. Weitere Frische-Convenience liefern der lokale Hersteller „Elbgut“ und „Marziale“ aus Italien. Neu sind auch die Unverpackt-Station und die Sushi-Insel von „Sushi Circle“. Eine Smoothie-Bar, eine Ananas-Schälmaschine und eine Saftpresse runden die Frische ab.

Der Standort im Neubaugebiet hat Potenzial. 30 Firmen sind schon da, weitere 100 sollen dazu kommen. Die umliegenden Gemeinden im Kreis Stormarn stehen für hohe Kaufkraft. Da finden ein edler Rum für 230 Euro, das US-Rinderfilet für 80 Euro pro Kilo oder der Kaviar zum Kilopreis von 150 Euro glückliche Abnehmer.

Auch die 60 Quadratmeter große Kaffeewelt lockt mit hochwertigen Lokal-Marken. 40 Meter lang sind insgesamt die Frische-Bedientheken. Aus jeweils 400 Sorten Käse und Wurst können Kunden auswählen. Frischer Fisch wird am Bedientresen in der Mall angeboten, ein Bistro gehört dazu. Es gibt einen eigenen Bereich für Block-House-Produkte und einen integrierten Rooms-by-depot-Shop.

Große und hochpreisige Nonfood-Aktionsartikel wie Fahrräder oder Kühlschränke finden weiterhin statt, allerdings mit kleiner Auswahl im Vorkassenbereich. „2020 und 2021 haben wir knapp 100 E-Bikes verkauft“, sagt Studt. 

Store-Check: Das ist der größte Famila-Neubau aller Zeiten

Ein besonderes Service-Plus bietet der 450 Quadratmeter große Getränkemarkt. Er hat einen Zugang über die Mall. Kunden können aber zwischen Markt- und Getränkeshop wechseln und alles überall bezahlen. 

Auch Hightech-mäßig ist der Markt auf den neuesten Level: In den Abteilungen stehen digitale Terminals für Waren-Informationen. Digitale Screens setzen lokale Lieferanten und Industrie-Partner in Szene. Außerdem können Mitarbeiter per Knopfdruck am Regal herbeigerufen werden. Digitale ESL-Etiketten, ein Coin-Casher, der Einkaufsbons ausspuckt, eine energiesparende LED-Beleuchtung, Solarpanels auf dem Dach, Wärmerückgewinnung das moderne Angebot ab. Der Markt verfügt über 17 Kassen, vier davon sind SB-Kassen.


Auf dem Parkplatz stehen 324 Stellplätze zur Verfügung, 156 davon sind überdacht. Zwei E-Bike-Ladestationen sowie zwei Ladesäulen für E-Autos können aktuell noch kostenlos genutzt werden. Für Kundinnen und Kunden mit Verbrenner-Fahrzeugen bietet die hauseigene Famila-Tankstelle Diesel und Benzin an.

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