Start-up: Ketchup für die bewusste Ernährung
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Ketchup für die bewusste Ernährung

ohso lecker

Bewusste Ernährung ist gefragter denn je. Das Start-up Ohso Lecker setzt mit seinen Ketchups und Saucen mit frischen Zutaten und guten Nährwerten auf den Trend.

Zwei beste Freunde seit Schulzeiten und die gemeinsame Leidenschaft; das Kochen. So haben die Gründer Joella Feldhues und Jesko Dannemann das Start-up Ohso Lecker gegründet. Seit 2020 ist Ohso Lecker mit seinen bislang 15 Produkten im ausgewählten LEH wie Edeka, Rewe und Globus sowie bei regionalen Einkaufsgesellschaften erhältlich.
Neue Serie: Food Start-ups
Ab sofort stellen wir regelmäßig innovative und spannende junge Unternehmen aus der Food-Branche vor. Wir portraitieren Start-ups, Gründer und Gründerinnen sowie ihre Produkte, die das Potenzial haben, den Handel zu bereichern und langfristig ein vielversprechender Partner sein könnten.
Anders als handelsübliche Saucen, die oftmals eine sehr hohe Konzentration von Zucker, Salz oder Fetten beinhalten, werden die Produkte von ohso lecker ohne Gluten, Konservierungsstoffe, Laktose, Aspartam oder künstliche Zuckerzusätze produziert. Die zucker- und kalorienarmen Ketchups und Saucen sind stattdessen mit (wenig) Stevia und Erythrit gesüßt.

Zu den Sorten zählen Tomaten- und Curryketchup, BBQ- oder Currywurst-Sauce sowie drei Kindersorten. So bieten sie eine Alternative zu herkömmlichen Saucen. Pünktlich zum Frühling und zur beginnenden Grillsaison bringt das Unternehmen ohso lecker sechs neue vegane Saucen auf den Markt.
Jesko Dannemann und Joella Feldhues.
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Jesko Dannemann und Joella Feldhues.
Joella Feldhues, wie ist Ihre Produktidee entstanden?

Schon in der Schule haben wir gerne gekocht und viel selbst kreiert. Vor allem Saucen und Dressings, da wir mit den herkömmlichen nie zufrieden waren. Fast alle waren mit viel Zucker oder Zusatzstoffen versehen, was wir einfach besser machen wollten. In einem Amerika-Urlaub 2019 kam dann der letzte Motivationsstoß: Dort gab es schon viele zuckerarme Produkte, die geschmeckt haben. Da wussten wir, dass wir den Trend nach Deutschland holen müssen. Wir sind dann mit Tomatenketchup und ähnlichen Saucen gestartet, da wir dort den meisten Bedarf an Veränderung gesehen haben.

Wie und unter welchen Umständen sind Sie gestartet – wie produzieren Sie heute?

Am Anfang haben wir in der eigenen Küche gekocht und versucht, selbst Rezepte zu kreieren. Da Jeskos Eltern beide in der Lebensmittelbranche tätig sind, haben wir uns von ihnen Unterstützung geholt. Dann sind wir mit den fertigen Rezepturen an verschiedene Produzenten herangetreten. Mittlerweile produzieren wir mit IFS-Zertifizierung und haben in unserer ersten Saison knapp 250.000 Flaschen verkauft.

Jesko Dannemann, wie kommt man als Start-up ins Supermarktregal?

Wir haben bei regionalen Märkten Klinken geputzt. Durch das positive Feedback, vor allem von Kunden, sind wir dann an die Einkaufszentralen herangetreten. Das hat uns die meisten Türen geöffnet. Zudem hat uns professionelles Marketing am POS bei der Entwicklung geholfen.

Wie wichtig sind Preise und Innovationsshows für die Firmenentwicklung?

Da wir im April 2020 gestartet sind, konnten wir wegen Corona bislang nirgendwo mitmachen. Wir hoffen, dass wir irgendwann solche Plattformen nutzen können.

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