TV-Event Super Bowl: So gewinnt man den Super...
TV-Event Super Bowl

So gewinnt man den Super Bowl im Supermarkt

Alexander Heimann
Dreamteam: Rewe Kaufmann Bernd Kaffenberger mit den Cheers der Bad Homburg Sentinels Angelina und Anna-Sophie (vorne) sowie "Defensive End"-Spieler Leon Reitz.
Dreamteam: Rewe Kaufmann Bernd Kaffenberger mit den Cheers der Bad Homburg Sentinels Angelina und Anna-Sophie (vorne) sowie "Defensive End"-Spieler Leon Reitz.

Schon mal vormerken: 12. Februar. Dann läuft das Football-Endspiel der US-Liga NFL. 2 Millionen Deutsche schauen zu. Rewe-Kaufmann Bernd Kaffenberger hat Promotion-Tipps.

American Football ist gerade sehr populär in Deutschland. Ein Verdienst von Pro7, die in den vergangenen Jahren systemtisch die Berichterstattung über die US-Profiliga NFL hochgefahren haben. Vor allem zum Jahresstart im Januar, wenn das Endspiel, der Super Bowl, naht. Mittlerweile gibt die NFL sogar Gastspiele in Deuschland, so wie jüngst in München - die Allianz Arena war überkauft. 

Knapp 2 Millionen Deutsche schalten zum Super Bowl rein, obwohl das Spiel frühmorgens in der Nacht von Sonntag auf Montag im TV läuft. Was das mit Supermärkten zu tun hat? Nun, jede Menge. Denn geguckt wird selten allein, sondern meist in der Meute, und die Fans decken sich vorher mit Essen und Getränken ein.

Vorzugsweise mit US-Waren. Findige Händler setzen schon lange drauf. So wie Bernd Kaffenberger aus Bad Vilbel bei Frankfurt am Main. Der Rewe-Mann erzielt im Januar, also den Wochen vor dem Super Bowl, bis zu 5 Prozent des gesamten Monatsumsatzes - mit einem vergleichsweise kleinen Aufbau. Der Clou ist, die Original-Ware zu besorgen.

Football: Ware für die perfekte Aktion


Denn manche Produkte, wie Reese's Erdnussbutter-Snacks, gibt es mittlerweile in einer europäischen Geschmacksversion. Fans kennen den Unterschied. Kaffenberger bestellt bei einem Generalimporteur, in diesem Fall eine "One-Man-Show" aus Frankfurt. Eigentlich ist die Sache für 2023 schon gelaufen, denn bis die schnell vergriffene Ware über den Atlantik ist, dauert es. Trotzdem lohnt es sich für Händler auch jetzt noch, sich umzusehen. Kunden zahlen für eine Packung Lucky-Charms-Müsli locker über 10 Euro.

Ideen: Hot-Dog-Station, Grillen

Den Super Bowl können Kaufleute in jedem Fall inszenieren, auch ohne spezielle US-Ware:
  • Popcorn, Hamburger, Saucen, viele Softdrinks (Getränkeabteilung!), Patties, Football-Ei aus Hack und Eimer mit Chicken Wings in der Theke
  • Chio ist Football-Sponsor und hat Chips-Displays
  • Denkbar sind auch eine Hot-Dog-Station in Eigenregie, "Corn Dogs" (frittierte Würstchen am Stiel), ein spezielles Grillevent vor dem Markt

Dazu Fähnchen, Wimpel oder ähnliche Football-Accessoires, das Ganze beworben auf Instagram oder Facebook. Wer ein lokales Team im Rücken hat, so wie Bernd Kaffenberger die "Bad Homburg Sentinels", kann auch Aktionen machen. Etwa: Einpackservice in Vollmontur. 

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