Studie: Kunden planen Einkäufe genauer
Studie

Kunden planen Einkäufe genauer

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Corona verändert das Einkaufsverhalten.
Corona verändert das Einkaufsverhalten.

Corona verändert auch die Einkaufszeiten der Kunden. Darauf sollten sich Kaufleute einstellen.

Der Corona-Ausnahmezustand verändert auch das Shoppingverhalten der Verbraucher. Aktuelle Informationen zu Ladenöffnungszeiten werden vor allem auf den Websites bzw. in den Apps der Einzelhändler recherchiert. Auf den Plätzen zwei und drei folgen digitale Handelsprospekte (42,1%) und Soziale Netzwerke (17,6%). Ein Viertel der Befragten (24,9%) zieht auf gut Glück los, 13 Prozent verlassen sich auf die Angaben von Freunden und Bekannten.

Neue Einkaufsroutinen

Besonders auffällig ist aber die deutliche Verschiebung der Einkaufszeiten: Während knapp die Hälfte der Befragten in einer Umfrage der Agentur Marktguru nicht an gewohnten Einkaufsroutinen rüttelt, sind über 50% bestrebt, Stoßzeiten mit hohem Einkaufsaufkommen zu vermeiden und ihre Shoppingaktivitäten gezielt auf Randzeiten zu verlagern. 58,4% gestalten darüber hinaus auch ihre Einkaufsvorbereitungen gezielter und bündeln bspw. Einkäufe zu Effizienzwecken. 41,4% gehen nach wie vor immer dann einkaufen, wenn sie etwas benötigen. Ungefähr gleich viele Umfrageteilnehmer (42,5%) planen der anhaltenden Ausnahmesituation geschuldet grundsätzlich mehr Zeit für ihren Einkauf ein, rund 58% belassen ihr entsprechendes Zeitbudget unverändert.
Bei den Einkaufszeiten gibt es eine deutliche Verschiebung.
marktguru
Bei den Einkaufszeiten gibt es eine deutliche Verschiebung.

Preisvorteile wichtiger

In Anbetracht der für viele wirtschaftlich angespannten Situation und ungewisser Zukunftsperspektiven reduzieren derzeit rund ein Viertel der befragten Verbraucher (23,5%) ihr Budget für alltägliche Einkäufe auf das „absolut Notwendige“. 29,7% geben gleich viel wie in der Vor-Corona-Zeit aus und gönnen sich bewusst auch Belohnungen. Fast die Hälfte (46,8%) gibt an, preisbewusster einzukaufen, ihren Konsum ansonsten aber nicht wesentlich einzuschränken. 28,3% setzen für Einkaufsersparnisse verstärkt auf Preisvorteile durch Angebote, Coupons und Cashback.
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