Achtsamkeit im Alltag: Wie Sie Stress und Ärg...
Achtsamkeit im Alltag

Wie Sie Stress und Ärger am POS wegatmen

Imago/Westend61

Die Kunden sind anstrengend, Kollegen krank und die Arbeit viel. „Nur nicht aufregen“ ist da leicht gesagt. Hier gibt‘s Tipps für einen achtsamen Umgang mit sich selbst.

Wochenendebetrieb, ein Kollege nicht da, die Schlange an der Kasse lang - und die Kundschaft genervt. Einer niest und hustet. Auch das noch.

Während Hochbetrieb ist, Waren auffüllen und einräumen, Fragen beantworten, an der Kasse aushelfen, zwischendurch noch aufs Handy achten, falls die Kinderbetreuung ein Problem hat. Multitasking.  

Zwei Situationen, das Ergebnis ist das gleiche: Stress und Erschöpfung. Bleibt der Stresspegel jedoch permanent hoch, kämpft man irgendwann mit Symptomen wie Schlafstörungen, Verspannungen oder Gereiztheit. Doch was tun, wenn „Entspann dich einfach!“ auf Kommando nicht funktioniert?

Wie kann man Stress reduzieren?

Immer häufiger werden im Businessbereich Achtsamkeitsübungen angewendet. Die Übungen helfen, sich zu fokussieren, Grenzen zu ziehen und sich gerade auch im Umgang mit Menschen nicht aufzureiben. Körper und Geist lernen, eine neutrale Position einzunehmen und Themen mit innerer Distanz anzugehen. Gefühlsdrama ade. Die fünf Übungen können dabei helfen, den Fokus zu verändern. Das passiert aber nicht von heute auf morgen, sondern durch regelmäßiges Wiederholen. 

1. Atmen. Ein. Aus.

Sich ruhig und gerade hinsetzen, bevor der Betrieb beginnt. Bewusst ein- und ausatmen, dabei den Körper spüren. Die Gedanken einfach vorbeifließen lassen und nicht bewerten. Das ist Übungssache, hilft aber, sich zu fokussieren.

2. Auf Abläufe fokussieren

Sich zwei oder drei Tätigkeiten heraussuchen und bewusst jeden Schritt durchführen. Das kann das Wechseln der Bonrolle sein, das Öffnen der Kasse oder das Füllen des Regals. Vermeiden Sie Multitasking. 

3. Positiv sein

Wenn ich lächle, lächelt die Welt zurück. Und falls das nicht wirkt bei pöbelnden Kunden oder schlecht gelaunten Kollegen, Ruhe bewahren und den Ärger nicht auf sich selbst beziehen. Stattdessen den anderen fragen, wie es ihm geht, und ihm zuhören.

4. Mantra verinnerlichen

Ein kleiner Satz, eine Art Mantra wie „Ich will mich nicht aufregen“ oder „Niemand möchte mich ärgern“, helfen dabei, bei sich zu bleiben und nicht den Ärger und Druck der anderen anzunehmen. Das Mantra häufiger am Tag für sich selbst wiederholen.

5. Schritt für Schritt

Es klingt banal, hilft aber: Gehen, dabei auf die Atmung konzentrieren und jeden Schritt bewusst wahrnehmen. Mit den Gedanken ganz bei der Bewegung bleiben und nicht abschweifen. Diese Übung kann gut in den Arbeitsalltag integriert werden.

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