Lieferservices sind eine harte Konkurrenz. Doch Wettbewerb belebt das Geschäft - und macht erfinderisch. Manchmal kann man dem Rivalen sogar mit Humor ein Schnippchen schlagen.
Das Angebot an Lieferdiensten wird immer weniger überschaubar. Fest steht aber: Sie sind eine harte Konkurrenz für den stationären Lebensmittelhandel und vor allem für das Convenience-Angebot in den Supermärkten. Das gilt gerade auch für alle jene Dienste, die quasi
"Essen auf Rädern" anbieten.
McDonalds beispielsweise.
Wenn der Kunden Burger, Fritten und manchmal auch McFlurry (
Maschinen sollen oft kaputt sein) bestellt, dann ist der Umsatz mit der heißen Theken im Supermarkt
kalter Kaffee.
Aber Supermärkte haben ja auch eigene Lieferdienste. Auf die muss man nur deutlicher aufmerksam machen. Doch
Werbung kostet Geld. Es geht aber auch ohne Kosten.
Rewe Günther in Dresden weiß wie. Das Team hat den eigenen knallroten Lieferwagen einfach mal auf dem McDonalds-Parkplatz geparkt. Gleich unter dem gelben "M". Und weil auch ein bisschen vergleichende Werbung erlaubt ist, hat man den großen
"Genusszusteller" obendedrein neben dem Mini-PKW für die Buletten-Lieferung von McDonalds geparkt.
Die Botschaft: Wir sind größer, wir haben mehr zu bieten: Und: Wir liefern nicht nur etwas gegen den Hunger, sondern bringen auch Genuss ins Haus.
Und weil das nicht nur McDonalds-Kunden sehen sollten, hat man die kleine
Troll-Aktion zusätzlich bei Instagram geteilt. Die Botschaft: "Fast-delivery statt Fastfood. Unser Genusszusteller ist nicht nur größer als der McDonald’s-Lieferservice, nein, er ist außerdem schneller und liefert weiter UND er sieht besser aus. Wenn ihr das nächste Mal #chillday macht und der Gang nach draußen einfach einer zu viel ist, bestellt doch lieber #ausgewogene und #gesunde Lebensmittel."
Großes Ranking: Lebensmittel-Lieferdienste im Check