Lebensmittel retten: Foodsharing: Das klappt ...
Lebensmittel retten

Foodsharing: Das klappt auch direkt im Markt

Foodsharing / Stefanie Lehnes
Gerette Lebensmittel.
Gerette Lebensmittel.

Food Sharing ist einer der großen Trends der Jetztzeit. Auch der Lebensmittelhandel kann sich daran beteiligen. Sogar im Markt.

Essbare Lebensmittel vor dem Müll retten, das ist das Ziel der Foodsharing-Bewegung. Nachbarn, Freunde, völlig Unbekannte teilen mit anderen Nahrungsmittel, die noch gut sind, die sie aber nicht mehr benötigen.

Das System funktioniert überall: Im Büro, auf der Fensterbank im Hausflur, in Whats-App-Gruppen, auf Facebook. Hier werden überall untereinander Lebensmittel geteilt, damit sie nicht in der Tonne landen.

Zudem engagieren sich deutschlandweit ehrenamtliche Foodsaver im Foodsharing. Sie organisieren die Abholungen bei den Kooperationspartnern, darunter auch Händlern. An Verteilstationen - „FairTeiler“ genannt - kann sich jeder, der will, dann kostenlos Lebensmittel abholen. So werden jeden Tag tausende Kilo Lebensmittel vor der Tonne gerettet.

Doch man muss ja nicht immer Umwege machen. Man kann die Ware ja auch gleich im Markt verteilen.
Beispielhaft zeigt das Edeka Hieber. "Gratis zum Mitnehmen" heißt es da an einem Regal mit entsprechenden Produkten. Kühlschrank inklusive. Aufmerksamkeitsstark wird das flankiert von dem möhrenfarbenen Ausrufezeichen der Aktion "Zu gut für die Tonne!". Das ist eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Akteure aus Industrie, Handel, Gastronomie und Landwirtschaft sowie Verbraucherverbände, Kirchen und NGOs (Nichtregierungsorganisation) unterstützen die Initiative.

Wie funktioniert foodsharing?


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