Kolbrücks Kracher: Sexy, süß oder edel: Diese...
Kolbrücks Kracher

Sexy, süß oder edel: Diese Adventskalender sind 2021 ein Fest

IMAGO / Shotshop

Adventskalender sind mächtig im Trend. Je aufwändiger, desto besser. Davon profitieren Hersteller und Handel und machen Marge und Freude mit edlen Modellen.

Natürlich kann man auch einen klassischen Adventskalender mit leckerer Schokolade verkaufen. Doch auch Erwachsene wollen sich in den Adventstagen verwöhnen und greifen zunehmend und zuweilen zusätzlich zum schokoladigen Almanach zu einer hochwertigen Variante.

Kaum eine Spielart wird da inzwischen ausgelassen. So sorgte im vergangenen Jahr beispielsweise im E-Center Sigmund in Sigmaringen ein Erotik-Adventskalender für ein wenig Furore. Der Inhalt: Lovetoys und Erotik-Spielzeug vom Anbieter Eis.de.

Der hochpreisige Kalender sorgte für prickelnde Umsätze.

Auch in diesem Jahr muss man nicht auf sinnlichen Stunden in der Vorweihnachtszeit verzichten. Von Amorelie kommt beispielsweise ein Modell, das hinter 24 Türchen Sextoys, Bondage-Bedarf und allerlei Accessoires aufbietet. Highlight ist ein Vibro-Ei mit Fernsteuerung, was den Kalender sogar bedingt Ostern-tauglich macht. Amorelie ist dabei nur einer von vielen Anbietern, die man sich ins Regal holen kann, um damit für ein wenig Gesprächsstoff zu sorgen.

Falls Sie unter Sinnlichkeit eher so etwas wie Tee-Genuss verstehen (das ist ja Ihre Sache), auch dann hat der Markt so einiges zu bieten. Unter anderem der CUPPER Teas Bio-Adventskalender mit seiner Verpackung im britischen Design könnte für interessante Zusatzgeschäfte in der Vorweihnachtszeit sorgen.

Wer in jedem Fall ab Dezember mehr Würze ins Leben seiner Kunden bringen will, der könnte auch zum Kalender von Ostmann greifen. Den Handel unterstützt der Hersteller unter anderem mit schicken Bodenaufstellern.

Glitzer-Akzente und Genuss-Momente

Vielleicht platziert man den sogar neben dem Amorelie-Kalender. Kochen ist ja, sagt man, die Erotik des Alters. Jüngere Kundschadt greift da vermutlich eher zum Kalender von Just Spices. Den gibt es übrigens schon seit August. Inspiration für die Küche kann man ja immer brauchen.

Alles Jahre wieder: Adventskalender: Prickelnde und leckere Varianten

Schokolade ist zwar kein Aphrodisiakum, aber das macht ja nichts. Die Adventskalender von Lindt machen zumindest gute Laune. Besonders edel wirkt dabei der neue Lindt Adventskalender in Kranzform mit seinen Glitzer-Akzenten.

Lindt verzichtet bei seinen Adventskalender-Variationen übrigens zusehends auf Plastik. Denn auch an den Festtagen ist Nachhaltigkeit zunehmend ein Kaufkriterium. Besonders umweltfreundlich wirkt da der hochwertigen Adventskalender von Tee im Glas: voll mit Bio-Tees und anderen köstlichen Überraschungen in umweltfreundlichen Probier-Gläschen. Übrigens: Auch vegane Kalender stehen hoch im Kurs. So verzichtet der vegane Adventskalender mit Trockenfrüchten und Nuss-Frucht-Mischungen von Seeberger auf Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs.

Wer seinen Kunden statt Schokolade lieber Obst und Gemüse bieten will, der wäre indes mit dem Kalender von Freche Freunde gut bedient. Der Kindersnackhersteller versteckt hinter den 24 Türchen die beliebtesten Bio-Knabbereien von Freche Freunde.

Eine andere gesunde Alternative könnte der Mymuesli-Kalender sein, der in einer auffallenden Würfelform daherkommt.  

Wer bei Snacks eher an Pringles denkt kommt in diesem Jahr auch wieder auf seine Kosten. Ebenso alle Freunde von Haribo oder Hitschler. Zum ersten Mal gibt es übrigens auch unter der Marke Kitkat einen Adventskalender. Gefüllt ist er mit vielen niedlichen Figuren und Kugeln aus Milchschokolade mit Knusperstückchen.
Ausschnitt aus "Die kleine Stadt"
Richard Sellmer Verlag
Ausschnitt aus "Die kleine Stadt"
Das ist alles sehr verführerisch. Trotzdem bleibt meiner einer ganz kalorienfreundlich dem historischen Adventskalender von 1946 namens „Die kleine Stadt" treu. Ein Nachdruck des ersten deutschen Nachkriegs-Adventskalenders. Gedruckt wird er seit damals vom Spezialverlag Sellmer in Stuttgart. Die machen nichts anderes als Adventskalender drucken. Der Kalender ist simpel. Man öffnet die Fenster der Häuser. Die Rückbilder leuchten, wenn man den Weihnachtskalender vor eine Lichtquelle stellt. Das weckt Erinnerungen an Kindertage.

Süßigkeiten und Snacks kauf ich dann einfach so dazu.
Geht auch.

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